Petra Pfann https://petrapfann.at Ernährungs­beratung, 5-Elemente-Workshops, TCM-Kochkurse, Betriebliche Gesundheitsvorsorge & Reiki in Wien Thu, 19 Nov 2020 08:14:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.3 https://petrapfann.at/wp-content/uploads/2017/08/cropped-ppf_favicon-150x150.png Petra Pfann https://petrapfann.at 32 32 Nanettes Backbuch https://petrapfann.at/nanettes-backbuch/ Sat, 14 Nov 2020 15:18:13 +0000 https://petrapfann.at/?p=642 Im Ars Vivendi-Verlag ist ein hochwertig produziertes Backbuch erschienen, das alle gesammelten Rezepte der im Jahre 2018 im stolzen Alter von 91 Jahren…

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Im Ars Vivendi-Verlag ist ein hochwertig produziertes Backbuch erschienen, das alle gesammelten Rezepte der im Jahre 2018 im stolzen Alter von 91 Jahren verstorbenen und Sagenumwobenen Landbäuerin „Nanette“ veröffentlicht. Das Buch ist im Vintagestil gestaltet, viele alte Notizen wurden sorgfältig eingescannt und die mündlich überlieferten Backtipps fein säuberlich nieder geschrieben.

Die Rezepte kommen daher allesamt mit den klassischen Grundzutaten à la Mehl, Eier und Zucker aus – wie in Omas Zeiten. Ob klassischer Marmorkuchen, Apfelkuchen, Krapfen, cremiger Käsekuchen oder würziges Käsegebäck: Die 120 Rezepte wurden alle vielfach erprobt, damit kulinarische Erfolgserlebnisse garantiert sind.

Gemeinsames backen und kochen und essen nährt unser Yin und genau das brauchen wir in diesen bewegten Zeiten ganz besonders. Wir fühlen uns geerdeter und sicherer – Nervosität und innere Unruhe werden geringer. Und wer weiß, vielleicht werden wir in den nächsten Tage ja wieder ein paar Stunden mehr als sonst zu Hause verbringen (müssen) und möchten diese gleich für die Weihnachtkekserlproduktion verwenden.

Nanettes Backbuch:
Die gesammelten Rezepte einer Landbäuerin. Ars vivendi 2020.

Foto: Ars Vivendi Verlag.

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Für unsere Zukunft https://petrapfann.at/fuer-unsere-zukunft/ Tue, 10 Nov 2020 15:59:57 +0000 https://petrapfann.at/?p=638 Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Durchhaltevermögen und Flexibilität täglich gefragt sind und wir den Glauben an das Gute, die Hoffnung auf…

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Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Durchhaltevermögen und Flexibilität täglich gefragt sind und wir den Glauben an das Gute, die Hoffnung auf eine besser Zukunft und den respektvollen Umgang mit der Natur nicht verlieren dürfen, ist dieses Buch ein wahrer Segen.

„Ursprünglich sind wir angetreten, um die Welt zu verändern. Stattdessen sind wir von einer politischen Bewegung zu einer Branche verkommen.“
(Joseph Wilhelm, Mitbegründer von Rapunzel)

Jens Brehl portraitiert in seinem unglaublich bestärkenden Buch „Für unsere Zukunft“ 16 Bio-Pioniere aus Deutschland, deren Produkte wir wie selbstverständlich seit Jahren kennen und genießen. Von tegut über Rapunzel Naturkost bis Andechser Natur und Voelkel. Die persönlichen Geschichten dieser bewundernswerten Idealisten und Bio-Bauern, Bio-Supermarktgründer und Nachhaltigkeits-Pioniere steigern die Wertschätzung für diese Lebensmittel jedoch ungemein. Sie geben Mut, auch weiterhin an die eigenen Ideale zu glauben und sich weiter dafür einzusetzen, dass mit den Ressourcen unseres Planeten verantwortungsvoll und nachhaltig umgegangen wird, damit auch für unsere Zukunft noch etwas übrig davon ist.

»Damit die Wende gelingt, brauchen wir Vorreiter*innen,
von denen wir lernen können.«
(Tanja Busse)

Auch wenn „BIO“ in den letzten Jahren zum Modewort avanciert ist – bis „BIO“ auch wirklich im Mainstream angekommen ist, wird es noch ein Weilchen dauern.
Ein absolut erdendes und bestärkendes Buch in diesen unruhigen Zeiten.
Eine Empfehlung!

Jens Brehl:
Für unsere Zukunft. Wie Bio-Pioniere die Welt verändern. oekom Verlag 2020.

Fotos: Jens Brehl (abgebildet ist Mathias von Mirbach)

 

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Heimische Heil- und Vitalpilze https://petrapfann.at/heimische-heil-und-vitalpilze/ Mon, 12 Oct 2020 09:03:21 +0000 https://petrapfann.at/?p=602 Die Einen gehen lieber auf Nummer sicher und kaufen Pilze in biologisch kontrollierter Qualität im Bio-Laden, für die Anderen ist es Sinneserlebnis und…

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Die Einen gehen lieber auf Nummer sicher und kaufen Pilze in biologisch kontrollierter Qualität im Bio-Laden, für die Anderen ist es Sinneserlebnis und Leidenschaft gleichermaßen, das „Fleisch des Waldes“ selbst zu finden. 

Gerit Fischer hat frei nach dem Motto „klein, aber oho“ ein kleines feines Büchlein voll gepackt mit wertvollem Wissen über heimische Heil- und Vitalpilze verfasst. Es enthält praktische Tipps für’s Sammeln und Verarbeiten der Pilze zur späteren Verwendung am Teller oder in der Hausapotheke. Es richtet sich dabei aber vor allem an Menschen, die gerne bewusst eintauchen möchten in die zauberhafte Welt der Pilze, viel Zeit in der Natur verbringen und sich gerne selbst versorgen mit essbaren Schätzen aus der Natur. Ausgewählt wurden 20 Pilzarten, die sowohl leicht zu finden als auch zu erkennen sind, volkskundlich interessant sind und dabei aber weder vom Aussterben bedroht sind noch psychoaktiv wirksam werden können. In den einzelnen Portraits wird auch im Detail auf die unterschiedlichen Gesundheitsfördernden Wirkungen eingegangen.

In der TCM werden Pilze ja bereits seit über 4.000 Jahren erfolgreich für therapeutische Zwecke eingesetzt. In China, Japan und Korea ist die Verwendung von Medizinalpilzen fester Bestandteil der ärztlichen Tradition.

„Pilze kommen aus der Essenz der Berge und Täler,
Wolken und Regen, aus den vier Jahreszeiten, den fünf Elementen, Yin und Yang und Tag und Nacht hervor. Pilze wachsen nur dann,
wenn die Herrscher zum Volk und Land gerecht und gut sind. 
Sie sind kostbar, schwer zu finden und von einem Geheimnis umhüllt.“

Pilze stecken voller Geheimnisse. Was mich ja schon längerem beeindruckt ist die stark entgiftende Wirkung von Pilzen, die sie zu wahren „Erd-Heilmitteln“ macht.

„Das englische Wort dafür ist „soil remediation“. Pilze sind durch ihre ungewöhnliche Enzym-Ausstattung in der Lage, eine Reihe von Problemstoffen zu zersetzen und zu entschärfen. Dazu zählen viele Schadstoffe und sogar Kunststoffe wie Plastik. Oder Erdöl. Böden, die mit Erdöl kontaminiert sind, können mit bestimmten Pilzen „entgiftet“ und wieder in brauchbaren Ackerboden verwandelt werden!“

Es fasziniert mich immer wieder auf’s Neue, was für eine Sonderstellung Pilze in jeglicher Hinsicht einnehmen. Wie intelligent sie vernetzt sind und mit Bäumen kommunizieren oder dass sie Substanzen enthalten, die in keiner Pflanze vorkommen und von unserem Organismus gut „verstanden“ werden. Sie wirken zum Beispiel sehr förderlich auf unsere Immunsystem. Streng genommen und Entwicklungsgeschichtlich stehen Pilze allerdings den Tieren (und somit auch uns Menschen) allerdings näher als Pflanzen. Sie bilden nämlich kein Chlorophyll und ihre Zellwände bestehen nicht aus Cellulose, sondern aus Chitin. Das ist jener Stoff, der Pilze vielleicht in größerer Menge genossen etwas schwer verdaulich macht. Pilze sind eigentlich auch unsichtbar, besteht er doch aus feinsten Fäden, den Hyphen, die das Substrat als dichtes Geflecht („Mycel“) durchziehen. Ein Teil der Pilze wächst „frei“ im Boden, die anderen auf Baumstämmen, Ästen, Zapfen oder Blättern. Und nur Baumpilze wiederum können das Lignin im Holz abbauen und die typischen Inhaltsstoffe ihrer Wirtsbäume aufnehmen, die sich dann mit ihren eigenen verbinden. Pilze bilden also Stoffe, die sonst nirgends vorkommen und beweisen damit wieder einmal ihre Sonderstellung.

Damit wir diese entgiftende Heilwirkung auch positiv für unseren Körper verwenden können, ist die perfekte Qualität der genossenen Pilze natürlich unumgänglich. Wer nicht sicher sein, dass der Boden schadstofffrei ist, auf dem eifrig gesammelt wird bzw. nicht ausschließen kann, dass er die Heilpilze erfolgreich von seinen gefährlichen „falschen Freunden“ unterscheiden kann, der ist vielleicht mit Pilzen von einem der vielen heimischen Pilzzüchter in biologisch kontrollierter Qualität besser bedient. Hauptsache Pilze, die so magisch und Gesundheitsfördernd zu gleich sind. Das noch dazu in Zeiten, in denen unser Immunsystem bestimmt über jeden natürlichen Booster dankbar ist. Wohl bekomm’s!

„Sie haben keine Knospen, Blätter, noch Blüten.
Und dennoch haben sie Früchte.
Köstliche Nahrung, gar Medizin.
Eine Vollendung der Natur.“
(Alte chinesische Weisheit)

Gerit Fischer:
Heimische Heil- und Vitalpilze. 20 Pilze für Küche und Hausapotheke.
Mankau Verlag 2020.

Foto: Gerit Fischer

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Pilzgeflüster https://petrapfann.at/pilzgefluester/ Tue, 23 Jun 2020 18:42:35 +0000 https://petrapfann.at/?p=578 Schon wieder ein Pilzbuch, wie wunderbar! Es enthält zwar auch viele schmackhafte Rezepte mit den unterschiedlichen Pilzen und Informationen zur Gesundheitsfördernden Wirkung, aber…

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Schon wieder ein Pilzbuch, wie wunderbar! Es enthält zwar auch viele schmackhafte Rezepte mit den unterschiedlichen Pilzen und Informationen zur Gesundheitsfördernden Wirkung, aber im Zentrum steht diesmal ganz klar DIY! Für jeden Pilzzucht-Typen gibt’s die passenden Tipps: Individualisten ziehen ihre Pilze gern auf Fensterbank, am Balkon oder im eigenen Garten groß. Für Ungeduldige (Vorsicht, Holz-Element!) gibt’s sogar Fertig-Pilz-Kits. Gesellige möchten meist aus dem Vollen schöpfen und mit ein wenig Geschick geht der Traum vom Selbstversorger-Pilzgarten auch in Erfüllung: ob schaukelnde Shitake-Stämme, ein Hochbeet für die Erdkulturen oder ein Pilzgewächshaus. Der Fantasie sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt. Kinder sind natürlich die Pilzzüchter von morgen.  Mit dem Füttern der eigenen Pilze mit dem eigenen Kaffeesatz nach dem Vorbild von Hut & Stiel oder den magischen Leuchtpilzen am Nachttisch lässt sich bestimmt jedes Kinderherz leicht erobern. Und für die ganz Wilden unter uns gibt’s natürlich auch viele Tipps für „guerilla mushroom gardening“ oder das gelungene Picknick in der freien Natur mit einem Korb voller Pilzspezialitäten.

Aber nicht nur für die Aufzucht im Allgemeinen sondern auch für die Beimpfung wird auf persönliche Vorlieben Rücksicht genommen: Von der Schnittimpfmethode für Kettensägen-LiebhaberInnen über die Bohrlochmethode für HeimwerkerInnen bis zur Dübelimpfmethode für die Neo-PilzgärtnerInnen mit Kindern. 

Alles in allem ein extrem ansprechendes und auch sehr umfangreiches Buch für PilzliebhaberInnen, die ihre eigenen Pilzbabys aufziehen möchten – egal ob im Garten, am Balkon oder auf dem Couchtisch.

Magdalena Wurth & Moritz Wildenauer:
Pilzgeflüster. Wie Deine eigenen Pilze aus dem Boden schiessen im Garten, Innenhof, auf Balkon und Couchtisch. Löwenzahn Verlag 2020.

Foto: © Rupert Pessl

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Zwölf ungezähmte Pflanzen fürs Leben https://petrapfann.at/zwoelf-ungezaehmte-pflanzen-fuers-leben/ Tue, 12 May 2020 20:58:47 +0000 https://petrapfann.at/?p=565 Na das ist vielleicht ein lebensfrohes und inspirierendes Kräuterbuch! Acht Kräuterexpertinnen portraitieren ihre 12 liebsten Wildkräuter. Total ansprechend illustriert und klimapositiv nach cradle-to-cradle-Prinzip…

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Na das ist vielleicht ein lebensfrohes und inspirierendes Kräuterbuch! Acht Kräuterexpertinnen portraitieren ihre 12 liebsten Wildkräuter. Total ansprechend illustriert und klimapositiv nach cradle-to-cradle-Prinzip gedruckt. Die Rezepte sind allesamt sehr Alltagstauglich und kommen mit nur wenigen Zutaten aus. Das Buch beinhaltet Rezepte für besondere Kräutertees, Tipps zum Sammeln und Haltbar machen, aber auch zum Erkennen von „falschen Freunden“ der einzelnen Kräuter.

Besonders angesprochen hat mich das „Lockmittel für junge Elfen“, wo mir meine kleine Tochter gerade gestern erst Holunderblüten aus dem Wald mitgebracht hat. Jetzt müssen wir nur noch warten, bis die ersten Erdbeeren auf unserer Terrasse reif werden. Die dürften wohl auch sehr verlockend für die Elfen sein.

„Es gibt nur eine Kraft aus der Ewigkeit
und diese Kraft ist grün!“
(Hildegard von Bingen)

Das Buch vereint viel Wissenswertes unterteilt in „Wilde Küche“ und „Volle Heilkraft voraus“ über die zwölf wertvollen Wildkräuter Große Brennessel, Frauenmantel, Giersch, Gundermann, schwarzer Holunder, Kornelkirsche, Löwenzahn, Rose, Schafgarbe, Schlehe, Spitzwegerich und Vogelmiere.

Eine absolute Empfehlung für alle Kräuterliebhaberinnen, die Freude an verspielten Rezepten und Inspirationen von Gierschgekicher bis Hustenschreck.

8 Kräuterkennerinnen:
Zwölf ungezähmte Pflanzen fürs Leben. Wie die Brennessel und ihre Freunde auszogen, um zu zeigen, was in ihnen steckt! Löwenzahn Verlag 2020.

Foto: © Monika Engelmann

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Ich liebe Pilze! https://petrapfann.at/hermannbio/ Fri, 08 May 2020 13:26:20 +0000 https://petrapfann.at/?p=553 Wer mich ein bisserl kennt, weiß vielleicht schon, dass ich ein absolutes Faible für die gesundheitsfördernde Wirkung von Bio-Pilzen habe. Geschmacklich (wie ideologisch)…

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Wer mich ein bisserl kennt, weiß vielleicht schon, dass ich ein absolutes Faible für die gesundheitsfördernde Wirkung von Bio-Pilzen habe. Geschmacklich (wie ideologisch) haben mich die Produkte von HERMANN vom 1. Bissen an überzeugt. Sie werden in Oberösterreich unter biologisch kontrollierten Bedingungen hergestellt und bestehen hauptsächlich aus Kräuterseitlingen. Verstärkt wird die entgiftende Wirkung dieser Vitalpilze durch einen zweiten wichtigen Inhaltsstoff, nämlich Reis. Geschmacklich wäre das jetzt noch keine Explosion, würden sie nicht auch mit extrem hochwertigen und ausgewogenen Gewürzen verfeinert werden. Ich bin daher sehr gerne der Einladung gefolgt, Rezepte mit HERMANN zu entwickeln. Im Rhythmus der 5 Jahreszeiten werdet ihr also ab sofort mit Infos zur Wirkung der Produkte aus Sicht der TCM sowie 5-Elemente-Rezepten versorgt! Alle meine TCM Texte könnt ihr sowohl auf Instagram und Facebook mitverfolgen oder ab Freitag auch im HERMANN Magazin nachlesen.

In diesem Sinne: lasst es Euch gut schmecken &  hört auf Euer Bauchgefühl!

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Schon wieder aufregend vegan https://petrapfann.at/bish-bash-bosh/ Mon, 27 Apr 2020 14:29:03 +0000 https://petrapfann.at/?p=538 Ich muss gestehen, es beeindruckt mich schon, wie manche AutorInnen und KöchInnen, so „mir nichts, dir nichts“ ein Kochbuch nach dem anderen aus…

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Ich muss gestehen, es beeindruckt mich schon, wie manche AutorInnen und KöchInnen, so „mir nichts, dir nichts“ ein Kochbuch nach dem anderen aus dem Ärmel schütteln. Und mich muss sagen, dass mich auch das zweite vegane Kochbuch von #teambosh nach dem Erstlingswerk BOSH! sehr anspricht.

Die Rezepte kommen teilweise mit regionalen Zutaten aus, teilweise sind auch ein paar exotischere Zutaten dabei, die die Auswahl umso vielfältiger machen. Neben vielen leckeren Hauptgerichte, sind auch super viele Rezepte für vegane Saucen & Dips dabei, sowie auch Desserts. Sie sehen alle so farbenfroh einladend und frisch aus. Fantastische Party-Menüs gibt’s daher unter anderem auch in der Kategorie „Essen in den Farben des Regenbogens“, der „Geschmack Italiens“,“ Take-Away-Klassiker“ oder „Protein Pur“. Ein extrem umfangreiches Kochbuch mit 140 veganen Soulfood-Rezepten, eine Investition, die sich bestimmt auf vielen Ebenen lohnt. Eine Empfehlung!

Henry Firth & Ian Theasby:
BISH BASH BOSH! Einfach Aufregend Vegan. EMF 2020.

Foto: © EMF/ Lizzie Mayson

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Geschmacksrevolution Fermentieren https://petrapfann.at/geschmacksrevolution-fermentieren/ Wed, 25 Mar 2020 16:46:46 +0000 https://petrapfann.at/?p=529 Ingrid Palmetshofer ist Österreichs Fermentista schlechthin und sie hat ein super umfangreiches Buch über das Fermentieren heraus gebracht. Es vereint einen umfassenden Theorieteil,…

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Ingrid Palmetshofer ist Österreichs Fermentista schlechthin und sie hat ein super umfangreiches Buch über das Fermentieren heraus gebracht. Es vereint einen umfassenden Theorieteil, der uns den Zusammenhang zwischen unserer Darmgesundheit, dem Mikrobiom und dem Verzehr von fermentiertem Obst oder Gemüse erläutert. 

Unter „Fermentieren“ versteht man prinzipiell das Konservieren mit Mikroben. Angeblich sind ca 30 % unserer verzehrten Lebensmittel fermentiert. Dazu zählen viele Lebensmittel, die wir vielleicht gar nicht als solche wahr nehmen. Dazu zählen etwa Sauerkraut, Kimchi oder Craftbier, Sojasauce oder mein geliebter Kombucha. Aber auch Sauerteig in wertvollem Brot oder Joghurt, Grüntee oder Kaffee. Je nachdem, welche Mikroben toben, unterscheidet man zwischen Milchsäurebakterien, Essigsäurebakterien oder Hefen. Es gibt aber auch Mischwesen aus Bakterien und Hefen, die Scobys, dazu zählen Milchkefirknollen, Wasserkefirknollen und Kombucha- oder Jun-Scobys. 

Was wir früher einfach „Darmflora“ genannt haben, wird heutzutage meist als „Mikrobiom“ bezeichnet. Es bezeichnet die jeweilige mikrobielle Gemeinschaft, die auf und in Lebewesen, aber auch im Erdboden zu finden ist. Das Mikrobiom in unserem Darm hat nicht nur großen Einfluss auf unsere Verdauung, sondern auch auf unser Immunsystem. Der Großteil der Immunzellen befindet sich schließlich im Darm, wo beachtliche 70 % unserer Immunantworten im Körper statt findet. Negativ beeinflusst wird unser Mikrobiom von Antibiotika, einseitiger und Ballaststoffarmer Ernährung, Toxinbelastung (zB durch Alkohol, Nikotin oder Schwermetalle) oder Stress. Aber auch ein zu geringer Austausch von „guten“ Bakterien aus der Umgebung durch Kaiserschnittgeburt, Flaschennahrung statt Stillen oder übertriebener Hygiene wirken sich negativ auf unser Mikrobiom aus. Umso wichtiger also, dass wir gut auf unsere Darmgesundheit achten. Und das können wir mit Hilfe fermentierter Lebensmittel, aber auch prinzipiell ballaststoffreicher Nahrung sowie einem ausgewogenen Lebensstil mit ausreichend Schlaf und Bewegung tun.

Das Buch enthält viele praktische Listen, was man als Ausstattung für die ersten Fermentationsversuche (nicht) benötigt, Tipps für das praktische Handling sowie auch hilfreiche Abbildungen von Fehlgärungen, Die Rezepte sind nach den Jahreszeiten geordnet und enthalten alles von Klassikern wie Sauerkraut und Kimchi bis hin zu Haselnussbusserl mit Rotkraut und Fichtenwipfel-Sanddorn-Lassi.

Das Buch ist echt ein totales „must-read“ für alle DIY-Fermentistas. Ganz ohne Schnickschnack und dafür mit super vielen Informationen und Abbildungen. Eine Empfehlung!

Ingrid Palemtshofer:
Geschmacksrevolution Fermentieren. Gemüse und Obst easy und abwechslungsreich. Kneipp Verlag Wien 2020.

Foto: © GettyImages/gorchittza2012

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Mit Yin & Yang im Wechsel https://petrapfann.at/mit-yin-yang-im-wechsel/ Sun, 15 Mar 2020 09:46:30 +0000 https://petrapfann.at/?p=524 Mein TCM-Kollegin Katharina Ziegelbauer hat ein sehr gelungenes Buch zum Thema „Die Wechseljahre aus Sicht der TCM“ heraus gebracht. In der TCM wird…

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Mein TCM-Kollegin Katharina Ziegelbauer hat ein sehr gelungenes Buch zum Thema „Die Wechseljahre aus Sicht der TCM“ heraus gebracht. In der TCM wird die Menopause „Zweiter Frühling“ genannt, es ist die Phase im Leben einer Frau, in der das Menstruationsblut, das sogenannte „Mondwasser“ versiegt. Für nur etwa ein Drittel der Frauen wird diese Lebensphase mit unangenehmen Symptomen begleitet. Zu den häufigsten Beschwerdebilder zählen Gelenkschmerzen, Depressionen, Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme oder Schlafstörungen. Das liebevolle Annehmen dieses unaufhaltsamen Alterungsprozesses ist ein wichtiger Bestandteil für den erfolgreichen Ausgleich dieser Beschwerdebilder. Daher finden sich in diesem Buch neben vielen praktische Tipps und Rezepte auch wichtige Empfehlungen zum Thema „Self care“ für uns Frauen.

Was die genauen Beschwerdebilder oder Zeichen des energetischen Ungleichgewichts in der Menopause anbelangt, so können diese meist auf drei verschiedene Organkreise zurück geführt werden: Leber, Milz und Niere. Auf alle drei können wir mit der passenden Ernährungsumstellung gut Einfluss nehmen und sie frei von Nebenwirkungen ausgleichen.

Die meisten Hitze-Symptome wie Schlafstörungen und Hitzewallungen lassen sich meist dadurch erklären, dass der klärende und entgiftende Kühlmechanismus des Körpers, die Monatsblutung, plötzlich ausfällt. Somit bleibt zu viel Hitze im Körper, die zu unterschiedlichen Beschwerden führen kann. Da sich zeigt, dass Frauen, die schon während ihrer fruchtbaren Jahre unter dem Präemenstruellen Syndrom leiden, signifikant häufiger unter Beschwerden während der Wechseljahre leiden. Es lohnt sich also, vorzusorgen und Menstruationsstörungen schon vor der Menopause auszugleichen. Natürlich geht die TCM auch hier differentialdiagnostisch vor, damit keine Nebenwirkungen entstehen können.

„In den Wechseljahren kommt alles ans Licht – der Körper zeigt uns, was alles falsch läuft und geändert werden soll.“

Eine Empfehlung! 

Katharina Ziegelbauer:
Mit Yin & Yang im Wechsel. TCM-Ernährung und Rezepte für die Frau ab 40. Kneipp Verlag Wien 2020

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Ein Apfel macht gesund, drei Äpfel machen eine Fettleber. https://petrapfann.at/ein-apfel-macht-gesund-drei-aepfel-machen-eine-fettleber/ Thu, 19 Dec 2019 16:22:35 +0000 https://petrapfann.at/?p=490 Genauso wie es oft schwer ist, Gutes zu tun, ist es oft schwer, Gutes zu essen. Wobei es dabei nicht wirklich darum geht,…

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Genauso wie es oft schwer ist, Gutes zu tun, ist es oft schwer, Gutes zu essen. Wobei es dabei nicht wirklich darum geht, WAS wir essen, sondern auch WANN und WIE VIEL und WOMIT wir es kombinieren. Zu diesem Thema hat der deutsche Allgemeinmediziner Dr. Carsten Lekutat ein spannendes Buch geschrieben mit dem Titel „Ein Apfel macht gesund, drei Äpfel machen eine Fettleber.“ Wie wirken Nährstoffe im Körper? Wie können sie einander positiv begünstigen und nicht schwächen bzw. sogar schädigend auf unseren Körper wirken?

Er spricht sich darin ganz deutlich für eine Reform des Gesundheitssystems aus. Sollten doch Ärzte in Zukunft ernährungsbedingte Faktoren in Zukunft viel mehr in die Diagnose miteinbeziehen.

Vegane Ernährung etwa steht sehr schnell im Kreuzfeuer der Kritik, ein Nährstoffmangel sei quasi vorprogrammiert. Im Zentrum stehen dabei Nährstoffe wie Eisen oder Vitamin B12. Ganz so einfach, ist es allerdings nicht. Die Eisenaufnahme ist sehr stark davon abhängig, ob dieses zum Beispiel gemeinsam mit förderlicher Zitronensäure aufgenommen wird oder dazu viel Milch, Tee oder Kaffee getrunken wird, was nicht nur die Speicherung blockiert, sondern auch Unverträglichkeiten hervor rufen kann und dieser Hinsicht geht es FleischesserInnen genau gleich wie VeganerInnen. Ähnlich verhält es sich mit dem Vitamin B12: Leiden Sie etwa unter Sodbrennen oder Gastritis und hat Ihnen Ihr Arzt sogenannte Säureblocker verschrieben, können auch diese einen Vitamin B12-Mangel herbei führen.

Der Titel des Buches spielt auf den Fruchtzuckergehalt von Äpfeln an. Ein Apfel enthält in etwa 10 Gramm Fruchtzucker. Würden wir also fünf Äpfel zu uns nehmen, wären wir bei 50 Gramm Fruchtzucker, die für unsere Leber bereits bedrohlich werden und uns ein großes Stück in Richtung Fettleber bringt. Und das ganz ohne Alkohol oder Fettleibigkeit. Es ist natürlich sehr wahrscheinlich, dass die meisten unter uns, keine fünf Äpfel pro Tag verzehren, aber denken wir etwa an Apfelsaft, wird die Sache schon bedeutend realistischer. 1 Liter Apfelsaft entspricht etwa einer Menge von zehn Äpfeln und so ein Glas Apfelsaft ist schließlich schnell getrunken. Obst zu trinken ist also viel gefährlicher als Obst zu essen.

Der Autor dieses spannenden Buches möchte uns jedoch keinesfalls vom Obstessen abbringen, gibt es doch noch viel gefährlichere Formen der Fehlernährung in unserer westlichen Welt. Es bleibt jedoch ein wichtiger Fakt, dass zu viel Obst auf Dauer nicht gesund für uns ist. Zumindest so lange wir den Zucker nicht zeitnah durch körperliche Aktivität verbrauchen. Die Ernährung muss deshalb stets im Kontext unserer aktuellen Lebenssituation betrachtet werden, ganz so wie es auch im Zentrum der Ernährung nach TCM der Fall ist. 

Dr. med Carsten Lekutat:
Ein Apfel macht gesund, drei Äpfel machen eine Fettleber.
Becker Joest Volk Verlag 2019.

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